Licht und Schatten
Samstag, 21. März 2026 von Adelinde |
Reinhard Heuschneider
<heurein.wordpress.com> 20. 03. 2026
mit seinen Gedanken zum Überfall Israels und der USA auf den Iran:
Israel und die USA haben den Iran hoff-nungslos unterschätzt. Das ist gut so. Donald Trump, einer der willigsten Vasallen Israels, der anfangs großkotzig von einem zwei bis drei Tage dauernden Spaziergang sprach, bis Teheran um Gnade winseln würde, wurde schnell eines besseren belehrt.
Er und sein Herr und Meister Netanjahu sahen sich plötzlich in einer peinlichen Verteidi-gungssituation: Der vielgepriesene israelische Schutzschirm „Iron Dome“ versagte, und die präzisen iranischen Luftschläge richteten verheerenden Schaden in Tel Aviv und Jeru-salem an, sodaß der ehemalige israelische Kriegsminister und Vizepremier, Benny Gantz, in einer Fernsehansprache jammernd ausrief:
„Wir gewinnen im Iran und verlieren in Jerusalem!“
Diese überraschende Wendung sieht auch die israelische Bevölkerung mit Schrecken und geht bereits teilweise protestierend auf die Straßen; vor allem ultraorthodoxe Juden sehen sich bestätigt, denn nach dem Glauben dieser religiösen Strömung besteht der Staat Israel zu Unrecht, er dürfe nur vom Messias, wenn dieser angekommen sei, gegründet werden.
In der Straße von Hormus sieht es für die US-raelische Räuber- und Mörderbande nicht besser aus, die Schiffe aller Nationen liegen dort vor Anker, die Ölpreise steigen rasant weltweit, die Gesichter in den USA werden immer finsterer, und einflußreiche Politiker aus Trumps republikanischer Partei, die den Präsidenten wegen der MAGA-Bewegung und der versprochenen Beendigung des Weltpoli-zisten-Wahns einst begeistert unterstützten, wenden sich nun gegen den Lügner und Laufburschen Israels.
Beispielweise Joe Kent, Leiter des US-Zen-trums für Terrorismusbekämpfung, darüber hinaus stellvertretender Chef aller US-Geheimdienste, trat zurück, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, den Krieg gegen den Iran mitzutragen.
Seinen Worten zufolge hatte er erkannt, daß die USA zu keiner Zeit vom Iran bedroht waren und Trump nur durch gezielte jüdische Desinformation in den Krieg gedrängt wurde.
Israel sei der Hauptkriegstreiber, wolle keinen Frieden, und der US-Präsident lasse sich in das gleiche falsche Spiel treiben, wie es seine Amtsvorgänger im Jahre 2003 mit dem Irak und wenig später mit dem Iran getrieben hatten.
Und Joe Kent ist nicht der einzige, der die richtigen Konsequenzen zieht und nicht mitschuldig werden will, wenn die Welt durch einen unfähigen Präsidenten, der sich von der Juden mißbrauchen lasse, immer weiter mit Krieg überzogen wird.
Und nun die ausweglose Lage in der Straße von Hormus. Alle harren gespannt, wie sich der von Netanjahu getriebene „Don“ aus dem Dilemma winden wird. Einen Plan hatte er schon.
Wie im Jahre 9 n. Z. Kaiser Augustus seinem Statthalter in Germanien, Quinctilius Varus, befahl, mit einigen Legionen die „Barbaren“ schnell mal abzuwatschen, so hatte der oberste US-Feldherr Trump seinen Kriegsmi-nister Pete Hegseth angewiesen, den 13 Milliarden schweren Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ an das Nadelöhr von Hormus zu senden.
Dieses gigantische Kriegsschiff wurde von den Iranern zwar nicht zerstört wie seinerzeit die drei römischen Legionen von den Germa-nen vernichtet wurden, doch immerhin von einer Drohne in Brand geschossen.
Lt. „New York Times“ dauerten die Löschar-beiten dreißig Stunden, und von der 4500 starken Schiffsbesatzung hätten
„600 Besatzungsmitglieder ihre Betten verloren und müßten seitdem auf Tischen oder auf dem Boden schlafen.“
Verständlicherweise mußte der Flugzeugträ-ger aus Sicherheitsgründen schnellstens aus der Gefahrenzone gebracht werden; zwei Tage später hieß es verschämt, er müsse zur Reparatur einen Hafen anlaufen. Wie man hört, soll Trump verzweifelt ausgerufen haben:
„Pete, Pete, gib mir meinen Flugzeugträger wieder!“
Natürlich wurde versucht, wie das Kriegs-schiff auch die Blamage zu löschen, mit der offiziellen Lüge, der Brand sei im Lüftungs-schacht eines Wäschetrockners ausgebrochen und habe sich schnell ausgebreitet. O wäre Pete Hegseth doch besser Wäschetrockner-Fachmann anstatt Kriegsminister geworden!
Jetzt gerät Donald Trump in Panik und ruft seine Nato-Partner zu Hilfe, damit man die Schiffsblockade beenden könne. Die aber weigern sich. Mit Recht! Denn nur Idioten würden Schiffskatastrophen und Ölpest verursachen für einen Versuch, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
Sogar die BRD-Staatsräsonisten scheinen zu dem Schluß gekommen, lieber einmal Nein zu sagen, als im israelischen Selbstverteidi-gungsdarm zu ersticken. (Ob sie als Preis für die Weigerung zum Selbstmord Netanjahu versprochen haben, das zerstörte Israel durch den deutschen Steuerzahler wieder aufzu-bauen, ist nicht bekannt, wäre aber nicht überraschend).
Außerdem scheint Merz noch soviel Urteils-vermögen zu haben, daß er sich sagt: Wenn dieser Gigant von Flugzeugträger schon mit … wie war das doch gleich? ach ja, mit einem Wäschetrockner außer Gefecht gesetzt wer-den kann, dann lassen wir unsere Ulmer Schachteln und den Taurus lieber zuhause.
Eine kleine Ausnahme machten die Englän-der; zuerst hatten sie sich geweigert, den USA britische Stützpunkte zur Verfügung zu stellen, doch mittlerweile ist Keir Starmer am Überlegen, ob er in Sachen Fehleinschätzung und Selbstzerstörungssucht seinen ehema-ligen Amtskollegen Winston Churchill nicht übertreffen könne, was wegen der seit 1945 eingetretenen Bedeutungslosigkeit Englands gar nicht mehr ins Gewicht fiele.
Bekanntlich ist es eine Naturgegebenheit: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das trifft auch in unserem Falle zu: Die uns immer wieder versprechen, ihre Koffer zu packen und uns Deutsche völlig führung- und hilflos zu ma-chen – sei es Michel Friedman alias Paolo Pinkel, Stefan Kramer, Josef Schuster, Karin Prien u. a. m., – enttäuschten uns bisher, und jetzt erst recht.
Doch Hand auf’s Herz, wer würde das nicht verstehen?! Während sie in ihrer „geistigen Heimat“ (wie Charlotte Knobloch Israel einst nannte) mit Bomben aufs kostbare Haupt rechnen müssen, genießen sie in der BRD hohe Sicherheit, größere Sicherheit als Nichtjuden.
Synagogen und weitere jüdische Einrichtun-gen werden in der Regel polizeilich gut überwacht und geschützt und können nicht einfach beschädigt oder abgefackelt werden, wie das bei „normalen“ deutschen Bürgern oder gar bei „gesichert rechtsextremi-stischen“ Personen und Institutionen geschieht.
Wer das Gegenteil behauptet, der bescheinigt dem zum Juden konvertierten Stasischutz-Präsidenten von Thüringen, Stefan Kramer, Neutralität und vergißt, daß die offizielle BRD gegen patriotische Deutsche hetzt und mit-tels Steuergeldern NGOs bezahlt, damit diese nützlichen Idioten auf die Straße gehen mit Schildern, die aufforden: „AfD töten!“
Es ist auch verständlich, daß Alexander Dobrindt (CSU) gern darauf verzichtet, nach Jerusalem zu reisen um dort, wie im Sommer 2025, Propaganda für das Israel-Regime zu betreiben, jetzt, wo seinen jüdischen Freunden der eigene losgetretene „Selbst-schutz“ mittels iranischer Raketen um die Ohren fliegt, als Quittung dafür, daß sie, zusammen mit ihren amerikanischen Die-nern, grundlos den Iran überfallen und dessen Staatsoberhaupt samt eines Teils der Regierung sowie zivile Menschen, ein-schließlich Schulklassen, so nebenbei abgeschlachtet haben und weiterhin abschlachten.
Er, der Innenminister der Katastrophen-Regierung Merz, weiß sehr wohl, daß selbst dem einfältigsten Trottel mittlerweile klar wurde, wer Täter und wer Opfer ist und wer die soziale Misere – horrende Benzinpreise mit den nachfolgenden Preissteigerungen auf allen Ebenen plus Inflation, und schließlich die drohende Atomisierung – zu verantworten hat.
Leider müssen wir jetzt auch Frank-Walter Steinmeiers tagtägliche Anwesenheit in der BRD ertragen, weil ihm iranische Raketen zu gefährlich sind und er seinem angebeteten Israel fernbleibt. Aus Gründen der Staatsrä-son die Auschwitzkeule unablässig zu schwingen bedeutet ja nicht, die eigene kostbare Person unnötigen Gefahren aus-setzen zu müssen.
Und was meint sein Amtsvorgänger Joachim Gauck zu dieser Angelegenheit? Was man von allen seit Richard von Weizsäcker vom System eingesetzten Bundespräsidenten erwarten kann: blühenden Unsinn.
So sagte er dieser Tage in der ARD-Runde „Miosga“ zu dem wiederholten völkerrechts-widrigen Überfall Israels und der USA auf den Iran:
„Da stehen nun zwei Rechtsgüter gegeneinander, das Völkerrecht und die individuellen Rechte der einzelnen Menschen, die unterdrückt sind. (…) Wenn ich die Unterdrückung der Iraner betrachte, finde ich es angemessen, daß man von außen ihnen hilft.“
Irrtum, Herr Gauck! Wer ernstgenommen werden will, hat sich an das Völkerrecht zu halten. Was im Iran selbst geschieht, wie dort die Gesetze, Religion, Kultur und Zivilisation sind, ist eine inner-iranische Angelegenhei-ten, in die wir uns nicht einzumischen haben, so wenig auch der Iran sich in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen hat und etwa die BRD oder ein sonstiges europäisches Land überfallen darf, beispielsweise weil dort Por-nographie frei zugänglich ist oder Bürger eingesperrt werden, weil sie den Holocaust für eine Lüge halten.
Allein das iranische Volk hat das Recht, die iranische Regierung zu beseitigen oder zu befürworten, und nur eine skrupellose Mörderbande – in diesem Falle Usrael – er-mordet Mitglieder der iranischen Admini-stration „von außen“.
Daß ein Mann wie Gauck, der mit solchen Selbstverständlichkeiten nicht zurechtkommt und nur politisch korrekten, auf westlichem Demokratieverständnis gewachsenen Blöd-sinn nachplappert, – daß also so ein Mann einst der höchste Repräsentant der BRD war, sagt eigentlich alles über das uns nach dem Krieg übergestülpte System BRD aus.
Wo Licht, da auch Schatten. – Arbeiten wir daran, daß das Licht zum Durchbruch komme und beständig bleibe und die auftretenden Schatten unbedeutend werden!