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Brandmauern allerorten

Bild: Anderweltonline.de

Brandmauern allerorten

Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers der Netzseite Anderweltonline.com Herrn Haisenko erscheint hier die Abhandlung von 

Hans-Jürgen Geese

Am Donnerstag dem 9. November 1989 „fiel“ die Berliner Mauer. Wenn Helmut Kohl ein Staatsmann gewesen wäre, dann hätte er in den anschließenden Tagen eine mutige und weitreichende und souveräne Entscheidung gefällt und verkündet, die den Lauf der Ge-schichte entscheidend verändert hätte. Das deutsche Volk hätte wie eine Phalanx hinter ihm gestanden.

An den anschließenden Tagen hätte Helmut Kohl Deutschland für neutral erklären müs-sen. Oder zumindest die Idee äußern müssen. Er tat das nicht. Denn Helmut Kohl war kein Staatsmann. Er war nicht in der Lage, die Zeichen der Zeit zu lesen. Es war ihm nicht bewusst, dass er die einzigartige Chance beim Schopfe greifen konnte, Deutschland in die Freiheit zu führen.

Nein, Helmut Kohl war kein Staatsmann, kein Held, kein Führer. Helmut Kohl war nichts weiter als ein Politiker.

Die Konsequenzen seines Versagens plagen das Land bis in die heutige Zeit. Ist es nicht eine Ironie der Ge-schichte, daß heute in der Bundesrepublik von einer Brandmauer gesprochen wird, um das deutsche Volk wieder zu teilen?

Auch gegenüber Rußland wurde eine gigan-tische Brandmauer aufgebaut, obwohl die Deutschen in Freundschaft mit den Russen leben wollen. Aber irgendjemand scheint ein Interesse daran zu haben, diese beiden Völker aufeinander zu hetzen. Zum Nutzen von wem?

Der deutsche Außenminister Wadephul sagte im Februar 2025 Rußland werde

„immer ein Feind und eine Gefahr für unsere europäische Sicherheit sein.“

Wie kann er das sagen? Immer ist doch eine sehr lange Zeit. Nun, solch fatalistisches Geschwafel ist Teil der Brandmauerstrategie dieser Regierung. Dieser Brandmauerregie-rung. Brandmauern hier. Brandmauern da. Brandmauern allerorten.

Frage: Wie können in einer freien Gesellschaft Brandmauern bestehen, denn Freiheit und Mauern sind doch ein Widerspruch? Oder nicht? Entweder es gibt Freiheit oder es gibt keine Freiheit. Ist das irgendwie schwierig zu verstehen?

Realität unerwünscht

Man kann sich heute die Müh des Baus von richtigen Mauern ersparen. Die mentalen Brandmauern sind viel stärker als Beton. Die Brandmauer gegen Rußland zum Beispiel ist die größte Baustelle in den Köpfen der Menschen im Westen.

Sie werden es also mitbekommen haben: Rußland muß unser Feind sein. Das ist die Vorgabe. Der Wille des Volkes spielt keine Rolle. Auch Realität spielt keine Rolle. Propaganda hat die Rolle von Realität übernommen.

Aber vielleicht sind Sie persönlich nach wie vor an Realität interessiert? In dem Falle müssen wir uns aber erst einmal wieder an die Realität der Vergangenheit erinnern, um zu verstehen, was da einst geschah in Euro-pa, und die Konsequenzen daraus. Die „Logik“ also hinter dem Status Quo heute. Dann wird uns klar, warum alle diese massi-ven Brandmauern im Kopf angeblich so wichtig sind.

Brandmauern sollen Frieden verhindern und Krieg herbeiführen

Wir erinnern uns: Die NATO wurde am 4. April 1949 als Verteidigungsbündnis gegen die angebliche Gefahr aus dem Osten gegründet.

Als Michael Gorbatschow 1985 an die Macht kam, versuchte er den Westen davon zu überzeugen, daß die Sowjetunion keine Gefahr darstellte. Er wollte den kalten Krieg zu einem Ende bringen. Also löste er den Warschauer Pakt auf.

Die Erwartung war natürlich, daß auch die NATO aufgelöst wurde, auf daß Frieden auf Erden anbrechen konnte. Europa sollte eine Friedensinsel für die Europäer werden. Für die Europäer! Nicht mehr Konfrontation, sondern Kooperation.

Es ist wichtig zu wissen, daß am Ende des Zweiten Weltkrieges kein Friedensvertrag abgeschlossen wurde. Aber: In den Diskus-sionen der Siegermächte damals war nicht die Teilung Deutschlands vorgesehen. Die Siegermächte gingen von einem vereinigten Deutschland für die Zukunft aus. Entwaffnet und neutral.

Das geschah bekanntermaßen nicht. Die Sowjetunion war zwar dafür. Aber die Vereinigten Staaten von Amerika waren dagegen. Soll ich das wiederholen? Die Amerikaner waren dagegen.

In Potsdam 1945 und in der Stalinnote im Jahre 1952 und dann 1955, im Zusammen-hang mit der Erklärung der Neutralität von Österreich, äußerten die Russen ihre Absicht, Deutschland als neutral zu erklären. Und Deutschland zu vereinigen. Die Amerikaner sagten jedes Mal „no“. Soll ich auch das wiederholen? Unsere lieben Freunde sagten „no“.

Da Ende 1945 kein Friedensvertrag abgeschlossen wurde, war 1990 eine Zustimmung der Sowjetunion für eine Vereinigung von Deutschland notwendig.

Gorbatschow beging seinen größten Fehler: Er hätte die Neutralität Deutschlands fordern müssen. Zum Wohle von Rußland. Zum Wohle von Deutschland.

Anfang 1990 erklärten die Amerikaner und die Bundesregierung mehrere Male, daß, falls die Wiedervereinigung stattfinden sollte, die NATO sich nicht gen Osten ausweiten würde:

„NATO will not move one inch eastwards.“ (James Baker, der damalige US Außenminister).

Der deutsche Außenminister, Hans Dietrich Genscher, machte die gleiche Aussage. Ebenso wie Helmut Kohl dies Präsident Gorbatschow am 10. Februar 1990 versprach. Bei seiner Ehre. Handschlag.

Das waren rechtlich gültige Zusagen. Es braucht dazu keine schriftlichen Dokumente. Diese Aussagen sind übrigens in Archiven festgehalten.

Die Wiedervereinigung wurde dann mithilfe des Zwei-plus-Vier-Vertrages abgeschlos-sen. Frage: Haben sich die Amerikaner und die Deutschen an die Vereinbarungen gehalten? Nein. Man muß es so sagen: Die Amerikaner und die Deutschen haben die Russen betrogen: Die NATO hat Osteuropa vereinnahmt.

1990 war Kohls zweite Chance

1990 sagte Kohl den Siegermächten, daß Deutschland vereinigt werden wollte. Im gleichen Atemzug hätte er die Forderung vorbringen müssen, Deutschland als neutra-les Land zu erklären. Damit hätten sich viele Probleme quasi von selbst aufgelöst. Und viele Kriege hätten nicht stattgefunden. Deutschland mußte und muß neutral sein. Helmut Kohl hätte das einrichten können. Er tat es nicht.

Im September 1991 endete die Sowjetunion. Von da an wurden die Amerikaner größen-wahnsinnig. Sie glaubten, tun und machen zu können, wie es ihnen beliebte. Sie hielten sich für die einzige Supermacht auf Erden. Niemand könnte ihnen irgendwelche Vorschriften machen. Das neue Motto:

„Might is right“.

Macht hat immer Recht. So verhalten sich die Amerikaner bis auf den heutigen Tag.

1992 bot sich Kohl dann die letzte Chance, Deutschland für neutral zu erklären. Hatte der Mann etwa bereits 1992 sein Verspre-chen, sein gegebenes Wort vergessen? 1992 begannen nämlich die Europäer und Ameri-kaner, von einer Ausdehnung der NATO zu reden. Rußland protestierte sofort. Denn dieser Teil der Abmachung war doch der Kern der Sicherheitsgarantie für Rußland.

Der Westen brach sein Versprechen. Aus diesem Grunde haben wir heute den Krieg in der Ukraine. Es ist ein Stellvertreterkrieg: NATO gegen Rußland.

Was war in den Kohl gefahren? Kohl hatte doch sein Wort gegeben, sein Wort, und hatte dann sein Wort gebrochen. Wenn wir davon ausgehen, daß Kohl ein Ehrenmann war, dann muß ihn doch wohl jemand dazu gezwungen haben, sein Wort zu brechen. Wer war das?

Wer ist für den Aufbau der Brandmauer gegen Rußland verantwortlich?

Eine rote Linie wurde überschritten: Auf dem Kongreß der NATO in Bukarest 2008 beschloß die NATO, die Ukraine und Georgien in die NATO einzubinden.

Achtung: Zbigniew Brzezinski schrieb bereits in seinem 1997 veröffentlichten Buch „Die einzige Weltmacht“, daß die NATO all dies tun würde. Er legte einen langfristigen Plan vor, Rußland zu übernehmen. Der Untertitel des Buches:

„Amerikas Strategie der Vorherrschaft.“

Auch die Einbindung der Ukraine in das westliche Bündnis steht bereits in dem Buch. Noch irgendwelche Fragen?

Der U.S. Stratege Brzezinski sah die Ukraine auf dem strategischen Schachbrett lediglich als einen Bauern, den man opfern müßte, um Rußland zu schwächen. Was sind schon Mil-lionen Tote? Diese Psychopathen kennen kein Mitleid.

Der Ukrainekrieg ist also nichts weiter als Teil eines großen Spiels um Macht. Aber es sind nicht die Politiker, die die Figuren auf dem Schachbrett bewegen.

Außenpolitik wird nicht von Politikern betrieben

Während seines Wahlkampfes 2024 sagte Donald Trump in Waco, Texas:

„Either the deep state destroys America or we destroy the deep state.“ (entweder zerstört der Tiefenstaat Amerika, oder wir zerstören den Tiefenstaat).

Der U.S. Geheimdienst ist Teil des Tiefen-staates. Wahrscheinlich der entscheidende Teil. Irgendjemand dort muß wohl Trump nach seiner Wahl ins Gebet genommen haben. Denn inzwischen ist doch ersichtlich, daß Trump nicht nur nicht den Tiefenstaat bekämpft, sondern selbst Teil des Tiefen-staates geworden ist.

Der Trump ist ein völlig anderer Mensch geworden. Erstaunlich.

U.S. Senator Chuck Schumer hatte all dies bereits im Januar 2017 in einem Interview, an Trump gerichtet, vorhergesagt:

„Let me tell you, you take on the intelligence community, they have six ways from Sunday at getting back at you.“ (Ich sage Ihnen, falls Sie sich auf einen Kampf gegen die Geheimdienste einlassen, dann werden die alles tun, um zurückzuschlagen).

John Ratcliffe ist der aktuelle Direktor der CIA. Dieser Mann soll jetzt die Verhandlun-gen mit Rußland führen. Die Russen haben Trump klargemacht, daß seine Geschäfts-freunde aus den Kreisen der Zionisten keine ernst zu nehmenden Gesprächspartner sind. Ja, die CIA hat sich jetzt direkt der Sache angenommen.

Die CIA betreibt die Außenpolitik der U.S.A.

Kurz nach ihrer Gründung im Jahre 1947 übernahm die CIA die Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. John F. Kennedy wehrte sich dagegen und wurde von der CIA beseitigt. Seitdem hat kein Präsident Widerstand gewagt.

Kein Wunder, daß die CIA nicht die Doku-mente aus den Archiven herausrücken will. Egal, was Politiker versprechen. Es wird nicht geschehen. Aus gutem Grund.

Das Erstaunliche ist: Viele Jahre wurde von dem „Tiefenstaat“ nur hinter vorgehaltener Hand gemunkelt. Verschwörungstheorie. Heute spricht man offen darüber. Sogar Trump. Die Macht der Geheimdienste ist inzwischen so zementiert, daß sie keine Angst haben müssen, aus dem Weg geräumt zu werden.

In der Innenpolitik lassen sie den Politikern weitgehend freie Hand. Aber wenn es um Außenpolitik geht, dann liegt die Kontrolle vollkommen bei den Geheimdiensten. Fragen Sie Friedrich Merz. Warum wohl will das Männlein Krieg?

Der Trump kann damit drohen, die U.S. Streitkräfte aus der Bundesrepublik ab-zuziehen. Wir alle wissen, daß er diese Entscheidung nicht treffen darf.

Sie mögen sich vorstellen können, daß die Geheimdienste und der mit ihnen verbundene militärisch-industrielle Komplex alles wollen, außer Frieden. Nein, es darf keinen Frieden geben. Niemals. Denn dann würde sich ihre Macht in Luft auflösen. Und wichtig noch: Mit Frieden ist kein Geld zu verdienen.

Beim Thema Geld kommen wir zu dem Einfluß der Zionisten in Amerika und in Israel auf die U.S. Außenpolitik. Die U.S. Geheimdienste sind mit dem israelischen Geheimdienst eng verbunden – und mit dem Geld der zionisti-schen Milliardäre in Amerika und in Israel. Der Tiefenstaat ist ein komplexes Gebilde, das außerdem die Medien und den Bereich der Informationstechnologie umfaßt.

Amerika wacht langsam auf

Die U.S.A. sind offiziell eine Republik. Also letztendlich eine Herrschaftsform durch das Wirken von Politikern. Mit einem Präsidenten. Aber, wie gesagt, die Außenpolitik wird nicht vom Präsidenten geführt, sondern von der CIA. Ohne Botschafter. Mike Pompeo, der ehemalige Direktor der CIA, sagte in aller Öffentlichkeit wie man dort arbeitet:

„We train our officials to lie, to cheat, to steal“ (Wir trainieren unsere Leute zum Lügen, Betrügen und Stehlen).

So also wird die Außenpolitik der USA betrieben. Nur die Neutralität kann uns aus dieser Sklaverei befreien. Die absolute Neutralität. Der erste Schritt in die Freiheit.

Die Bürger in den U.S.A. haben keine Ahnung, wie die Welt funktioniert. Nur ganz langsam beginnen sie, Fragen zu stellen und Antwor-ten zu suchen.

Vor allem der Einfluß von AIPAC, der israelischen Lobbyorganisation, und der aktuelle Krieg gegen den Iran, auf Drängen von Israel, haben die Amerikaner hellhörig gemacht. Das Ansehen von Israel ist auf einem historischen Tiefstand.

Merke: Wenn denn die amerikanische Regierung wirklich den Zionisten hörig ist und wenn die Geheimdienste den überwäl-tigenden Einfluß in der Außenpolitik haben, dann unterliegt letztendlich auch die Bundesregierung diesem Einfluß.

Ergo: Sollten die Zionisten tatsächlich die Regierung der U.S.A. beherrschen, dann können, müssen Sie entsprechende Schluß-folgerungen für die Bundesregierung an-nehmen. Und damit erklärt sich das Verhalten der Bundesregierung.

Die Tagesparole des Tiefen Staates an alle Länder in Europa und Nordamerika lautet momentan:

„Zerstören, zerstören, zerstören.“ „Krieg, Krieg, Krieg.“

Sie können es sich ersparen, das Geschwätz der Politiker zu verfolgen. Das ist lediglich Theater. Wenn auch nur einer von denen es ernst meinen sollte mit revolutionären Re-formen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er entsprechend den Vorgaben des Tiefenstaates ausgerichtet wird, oder bis er tot ist.

Ach ja, die Brandmauern. Hätte ich beinahe vergessen. Also: Mentale Brandmauern produzieren endloses Gelaber. Aber alles unter der Regie des Tiefen Staates. Auch bei der AfD natürlich. Die mögen gute Absichten hegen. Allein das wird nicht ausreichen.

Die Schlüsselfragen: Will die AfD Neutralität? Wie steht die AfD zu dem Sklavenhalter U.S.A.? Und wie steht die AfD zu Israel? Na?

Wenn Sie Demokratie wollen, dann müssen Sie das schon selbst tun.

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